Archive for the ‘Trends’ Category

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Gartner Emerging Technologies – #6 Human Augmentation

7. Januar 2016

— Das Konzept —

Human Augmentation oder Enhancement Technologies haben das Ziel den menschlichen Körper durch kognitive (erkennende) und physikalische Verbesserungen zu erweitern oder sogar über die natürlichen Fähigkeiten des Menschen hinaus zu bringen.

Dazu gehören Reproduktions-Technologien rund um Eizellen, physikalische Erweiterungen wie die plastische Chirurgie oder auch mentale Erweiterungen wie Substanzen zur vorteilhaften Wirkung auf das zentrale Nervensystem.

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Gartner Emerging Technologies – #5 Brain-Computer-Interface

6. Januar 2016

— Das Konzept —

Das Brain-Computer-Interface (BCI) (auch Brain-Machine-Interface (BMI) genannt) ist eine Schnittstelle, welche ohne Nutzung der menschlichen Extremitäten eine Verbindung zwischen dem Gehirn und einem Computer ermöglicht.

Dabei werden die Hirn-Aktivitäten (elektrisch oder via Blutfluss) aufgezeichnet, von einem Computer auf Muster analysiert und in Steuersignale umgewandelt.

Die Kommunikation ist heute nur in Richtung Computer möglich. Die Antwort des Computers erfolgt via Text, Bilder, Töne oder Reize.

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Social Media Zukunft

3. Mai 2010

Diverse Tätigkeiten, Artikel, Vorträge und Lektionen zum Thema Social Media haben mich dazu animiert ein paar Zukunftsszenarien/Hypothesen/Trends aufzustellen – mal schauen wie gross meine hellseherischen Fähigkeiten sind ;-). Diese wird man sicher ab und zu Mal in meinen Vorträgen finden…

  • Die Beziehungsnetzwerke werden dezentralisiert, d.h. die Beziehungen müssen nicht überall „nachgebaut“ werden, sondern alle Plattformen greifen auf das gleiche Beziehungsnetzwerk zu. Facebook Connect geht schon stark in diese Richtung. Facebook wird somit zum Dienst (oder zur Infrastruktur) und nicht dient nicht primär als Zielplattform (analog dazu Twitter als Dienst für Status-Updates)
  • Persönlichen Informationen (Profil und Meinungen) zu veröffentlichen wird „normal“. Für jüngere Generationen ist dies heute schon der Fall und sie kennen es gar nicht anders.
  • Alle Suchresultate werden personalisiert, d.h. gefiltert durch das Beziehungsnetzwerk (Google erlaubt dies schon via Options/Social). Somit wird die Bedeutung des „unpersonalisierten“ PageRankings abnehmen. Das Buch Socialnomics drückt diese Veränderung in etwa so aus: In Zukunft suchen wir nicht News/Produkte, sondern diese finden uns. Das semantische Web (häufig als wichtiger Bestandteil des Web 3.0 bezeichnet) wird hier helfen gleichtzeitig verbesserte Informationen über Inhalte zu bekommen (Metainformationen). Somit können bald sämtliche Informationen personalisiert werden und somit erübrigt sich die Bezeichnung Social Web (denn alles ist Social).
  • Statische Addressdaten werden mit aktuellen Echtzeit-Updates ergänzt (Standort, Facebook-Status, etc.). Das neue Windows Mobile OS 7 ist hier Vorreiter. Des weiteren gibt es schon Prototypen, die mir via Augmented Reality Echtzeit-Informationen zu einer Person anzeigen.
  • Die Relevanz des „Influencer-Marketing“ wird stark zunehmen. Nun gilt es die richtigen Beeinflusser zu finden. Stichwort Social Media Monitoring.
  • Nicht besonders neu, doch immer wie problematischer: Die Informationsflut. Clevere Inhaltsgreggatoren und -filter werden zum grossen Geschäft.
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Agentur als Hybrid aus IT- und Entertainment-Unternehmen

11. Februar 2010

In der 06/09 Ausgabe des Weave-Magazins ist eine Reporatage über die Agentur AKQA.
Erstmal ein paar Fakten zu der Agentur:

  • Mitarbeiter: 750+
  • Offices: San Francisco, Washington DC, New York, London, Amsterdam, Shanghai
  • Schwerpunkt: Interactive Experiences, Content Creation
  • Kundenauszug: Coca-Cola, McDonalds, Nike, Ferrari, Smirnoff, Heineken, Visa, ESPN
  • Inspirierende Arbeitsbeispiele:
    • Nike Photo-ID wo man den Turnschuh mithilfe eigener Handyaufnahmen farblich individuell gestalten kann
    • Das Cannes-prämierte eco:Drive Tool mit dessen Hilfe Fiat-Kunden ihr Fahrverhalten am PC auswerten können und Tipps zum benzinsparenden und umweltschonenden Fahren bekommen (die erste Verbindung zwischen Auto und PC mittels USB-Stick)
    • Eine Augmented-Reality-Anwendung Priority-Mail-Service mit der sich per Webcam die passende Paketgrösse und damit das Porto bestimmen lässt

Ajaz Ahmed ist Mitgründer von AKQA und macht ein paar spannende Aussagen zum Thema Werbung und Unterhaltung:

  • AKQA steht heute vor allem für interaktiven Content, bei dem die Grenzen zwischen Werbung und Unterhaltung verschwimmen: Branded Entertainment für die neuen, nicht linearen Kanäle des digitalen Zeitalters
  • Die Marken sind nicht mehr abhängig von TV-Sendern, Radiostationen und Verlagen. Sie haben ihre eigenen Kanäle im Internet, und diese lösen die klassischen Medien allmählich ab. Für Ajaz wird die Agentur der Zukunft deshalb ein Hybrid aus IT- und Entertainment-Unternehmen sein.
  • AKQA hält ständig Ausschau nach neuen Entwicklungen und Trends (immer ein Schritt weiter als die Konkurrenz)
  • Ajaz kritisiert, dass viele in der Werbewirtschaft zu konservativ sind: Sie widersetzen sich zäh dem technologischen Wandel und produzieren stattdessen vorhersehbare Klischees. Die IT-Industrie sei da anders: Sie ist sehr innovativ! Deshalb investiert Ajaz auch ausserordentlich in neue Technologien (neue Abteilungen, entsprechende Wettbewerbe/Awards).
  • Der Einsatz neuer Technologien ist bei AKQA kein Selbstzweck, sondern folgt immer den jeweiligen Ideen. Deshalb ist es der Agentur auch sehr wichtig, dass die Kreativ-Teams stets über die neusten IT-Entwicklungen auf dem Laufenden sind, weswegen die Programmierer von AKQA auch immer an sämtlichen Brainstorming-Sessions teilnehmen.
  • Zum Thema „Wo geht die Reise hin?“ zitiert Ajaz einen ehemaligen Mitarbeiter: Der einzige Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu formen.

KEY POINTS (und Wert in meine eigenen Visionen einzubauen):

  • Marken haben ihre eigenen Kanäle im Internet, und diese lösen die klassischen Medien allmählich ab
  • Die Agentur der Zukunft ist ein Hybrid aus IT- und Entertainment-Unternehmen
  • Ständig Ausschau nach neuen Entwicklungen und Trends halten
  • Die IT-Industrie ist sehr innovativ
  • Kreativ-Teams müssen über die neusten IT-Entwicklungen auf dem Laufenden sein
  • Programmierer nehmen immer an sämtlichen Brainstorming-Sessions teil
  • Der einzige Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie selbst zu formen
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Globale Trends und die „40 Most Wired“ Firmen

4. August 2006

Das Magazin Wired hat im Juli 2006 eine Liste der 40 „Most Wired“ Firmen erstellt. Kriterien waren dabei strategische Vision, globale Reichweite und Killer-Technologien. Die ersten 10 Firmen sind dabei (Vorjahresplatz in Klammern):

  1. (2) Google
  2. (1) Apple
  3. (3) Samsung
  4. (7) Genentech
  5. (5) Yahoo
  6. (4) Amazon
  7. (8) Toyota
  8. (17) General Electric
  9. (Neu) News Corp.
  10. (11) SAP

Ebenfalls wurden diverse Trends identifiziert. Diese sind im Folgenden kurz zusammengefasst und ergänzt:

  • People Power – siehe auch älterer Blogeintrag (Trend 1 und 2) – Blogs, Reviews, Foto-Sharing usw. das gemeinsame Entwickleln macht das Rennen. Jede Suchanfrage an Google verbessert den Suchalgorithmus von Google und die angeklickte Werbung generiert nicht nur Umsätze bei Google, sondern sagt Google auch wie viel sie für den nächsten Klick vom Werbenden verlangen sollen. Das faszinierende an dieser Entwicklung ist, dass diese Informationen eigentlich schon lange existieren, jedoch bisher nie so genutzt wurden – nun macht man sich einfach die Weisheit der Masse zu Nutze… Ebenfalls interessant, dass eine Art nicht-monetäre Wirtschaft entstanden ist. Die Währung ist nun das Ansehen, das sich Ausdrücken und die Laune. Also los, denn die Wahrscheinlichkeit, dass dein Wissen für irgendjemand und irgendwo relevant ist, ist sehr gross!
  • Video Unlimited – Video immer, überall, in allen möglichen Formaten, auf irgendwelchen Screens – www.youtube.com
  • Personalize It – Alles auf einem zugeschnitten. Nicht nur Informationen, sondern auch Kleider und vor allem sehr spannend: Medikamente. Medikamente genau für dein Genom/Erbgut. Für die Pharmabranche ein Riesenpotential!
  • Carbon Killers – Die Investition in „saubere“ Technologien hat nebst Imagegewinn auch ein finanzielles Potential. Gerade auf dem globalen Market wird dies ein immer wichtigerer Faktor (auch für US-Firmen, die in Europa und/oder Asien tätig werden wollen ;-))
  • Buy It Now – Jetzt kaufen. Und wie sie das tun. Bis im Jahre 2005 hat Cisco die letzten 12 Jahre 107 Firmen akquiriert. News Corp. (das Unternehmen von Rupert Murdoch) hat für 580 Mio USD mySpace gekauft und im Mai dieses Jahres den Karaoke Online Player kSolo und den Nachrichten-Aggregator Newroo. Auch Google (e.g. Dodgeball) und Yahoo (e.g. flickr, Konfabulator, del.icio.us) waren gross auf Einkaufstour. Microsoft hat sich im letzten Jahr 24 Firmen einverleibt. R&D by M&A. Forschung anhand von Akquisation 🙂
  • All Access Economy – Geschlossene System sind Tod. Open Source und Mashups sind auf dem Vormarsch. Versorgungs- oder Zulieferketten werden geöffnet und Schnittstellen noch stärker standardisiert.
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Wer macht das Rennen um die PC-Ausstattung der Entwicklungsländer?

2. Mai 2006

Intel hat nicht nur das Logo geändert, sondern auch einen neuen Werbe-Slogan gestartet – Leap Ahead – ein Sprung nach vorne. Neuer Wind ist bitter nötig. Rückläufige Umsatzzahlen, geringere Marktanteile und betreffend Technologie ist AMD langsam aber sicher auf gleicher Höhe wenn nicht sogar schon etwas weiter. Gerade in der Spieleszene hat AMD ganz klar die Nase vorne.
Jetzt hat Intel angekündigt in den kommenden 5 Jahren eine Milliarde US-Dollar in das Programm "World Ahead" investieren. Ziel ist die Entwicklung kostengünstiger und auf die Bedürfnisse von Entwicklungsnationen zugeschnittene Computer, eine stärkere Verbreitung von Highspeed-Internet-Anschlüssen (Wimax) sowie die Bereitstellung von IT-Trainingsangeboten für Schüler, Studenten und Lehrkräfte. Dies ist natürlich im Sinne unserer Aktivitäten bei GenevaLogic. Auch wir wollen Technologie im Klassenzimmer verbreiten, haben jedoch ganz klar das Ziel, dass diese didaktisch sinnvoll eingesetzt wird – Technologie als Hilfsmittel für Lehrkräfte und nicht als zusätzliche Last – und auch nicht nur zur Nutzung für administrative Aufgaben! Technologie kann durchaus sinnvoller eingesetzt werden…
Am WEF hat Craig Barrett (Intel Präsident und COO) zudem verkündet im Rahmen von "World Ahead" 100.000 PCs für Schulklassen in Entwicklungsländern stiften zu wollen. Ich war gerade letzte Woche bei Intel in München und wir haben uns über diverse Themen rund um die Bildung unterhalten. Eventuell werden wir mit unserer Software auch einen entsprechenden Beitrag leisten, damit diese PCs auch sinnvoll im Sinne der Bildung eingesetzt werden können.
Klar, dass Intel dabei auch Geld verdienen möchte (wir ja letztendlich auch ;-)). Es geht darum einen neuen Low-Cost-PC zu etablieren. Unter dem Motto "Discover the PC" hatte der Konzern angekündigt, ab der zweiten Jahreshälfte billige, kompakte und zudem sparsame Rechner mit vollem PC-Funktionsumfang an Regierungen und öffentliche Institutionen ausliefern zu wollen.
Doch Intel ist da nicht alleine – auch die Konkurrenz arbeitet an Projekten, um die boomenden Marktplätze der Entwicklungsländer für sich zu erschliessen. Nicht zu vergessen ist da auch Negroponte mit seiner "One Laptop per Child" (OLPC) Initiative – portable Computer mit WLAN-Funktion für maximal 100 US-Dollar.

Spannend zu sehen wer primär Geld verdienen will/wird und wer sich als Wohltäter etabliert. Werde bald wieder in China sein und bis gespannt, ob sich schon ein Sieger abzeichnet. China ist auch für Intel eines der spannendsten Länder für die Markterschliessung. Da werden locker einmal 50’000 PCs für Schulen angeschafft und verteilt…

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Googlezone 2015

24. Februar 2006

epicUnbedingt anschauen! Toll gemachtes Video zur (ehemaligen) Geschichte der des „professionellen“ Journalismus. Jeder wird zum Reporter.
2015: Aus Google und Amazon wird Googlezone…

http://blog.aperto.de/wp-trackback.php?p=167

Was geschieht mit all den tausend weiteren Plattformen? Werden alle aufgekauft von Googlezone? Was geschieht mit den weiteren Mitstreitern wie Microsoft und Yahoo?