Archive for the ‘Technologie’ Category

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Gartner Emerging Technologies – #6 Human Augmentation

7. Januar 2016

— Das Konzept —

Human Augmentation oder Enhancement Technologies haben das Ziel den menschlichen Körper durch kognitive (erkennende) und physikalische Verbesserungen zu erweitern oder sogar über die natürlichen Fähigkeiten des Menschen hinaus zu bringen.

Dazu gehören Reproduktions-Technologien rund um Eizellen, physikalische Erweiterungen wie die plastische Chirurgie oder auch mentale Erweiterungen wie Substanzen zur vorteilhaften Wirkung auf das zentrale Nervensystem.

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Gartner Emerging Technologies – #5 Brain-Computer-Interface

6. Januar 2016

— Das Konzept —

Das Brain-Computer-Interface (BCI) (auch Brain-Machine-Interface (BMI) genannt) ist eine Schnittstelle, welche ohne Nutzung der menschlichen Extremitäten eine Verbindung zwischen dem Gehirn und einem Computer ermöglicht.

Dabei werden die Hirn-Aktivitäten (elektrisch oder via Blutfluss) aufgezeichnet, von einem Computer auf Muster analysiert und in Steuersignale umgewandelt.

Die Kommunikation ist heute nur in Richtung Computer möglich. Die Antwort des Computers erfolgt via Text, Bilder, Töne oder Reize.

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Gartner Emerging Technologies – #4 Connected Home

13. Mai 2015

— Das Konzept

Connected Home: Oder auch Smart-Home. Darunter versteht man das Thema Heimvernetzung oder auch Heimautomatisierung. Dieser Trend ist eng gekoppelt an den Trend „Internet of Things (IoT)“. Jedes Gerät in unserem Haushalt kann zukünftig gesteuert werden. Durch den Einsatz diverser Sensoren auch automatisch (z.B. abhängig von der Temperatur, Tageszeit, wer zu Hause ist). Schon heute können verschiedene Geräte in unserem Haushalt per App auf dem Smart­phone gesteuert werden. Bevor dies massentauglich wird muss jedoch der hohe Anspruch an Bedienungskomfort, die Interoperabilität/Standards und die Sicherheit sichergestellt sein. Weitere Trends im Connected Home Bereich sind:

  • Intelligente stromsparende Steckdosen, welche den Strom abstellen, wenn ein Gerät nicht benutzt wird oder auch gleich mit einem USB-Anschluss kombiniert sind
  • Sprachgesteuerte Bedienung – auch Erkennung von Bemerkungen und Sprachwahl und nicht nur Reaktion auf explizite Befehle (das kann ja heiter werden :-))
  • Geräte welche das eigene Umfeld/Heim „erweitern“ lassen (z.B. Hosentaschen-Router für unterwegs)
  • Gesundheitsgeräte (z.B. Alarm bei schlechter Luft oder Allergien, Fitness-Tracking anhand der Bewegungen im Haus, Mikrowelle mit Kalorienzähler oder intelligente Waage die gesündere Nahrungsmittel vorschlägt)
  • Intelligente Kleiderschränke, welche auf das Wetter achten und Mode-Empfehlungen aussprechen
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Gartner Emerging Technologies – #3 Virtual Personal Assistant

1. Mai 2015

— Das Konzept

Virtual Personal Assisant: Oder auch Agent statt Assistant genannt. Es handelt sich dabei um einen Computer-generierteren Charakter, welcher eine Konversation mit dem Benutzer führt (Text oder Sprache – in Zukunft vielleicht auch verstärkt Video?). Dabei spielen Technologien und Aspekte wie natürliche Spracherkennung, Dialogführung, diverses Domänenwissen und visuelle die Erscheinung eine grosse Rolle. Der Inhalt passt sich je nach Inhalt und Kontext des Dialoges an.

Die Personalisierung (daher das „Personal“) spielt dabei eine grosse Rolle, d.h. der Assistant nutzt Information des Benutzers (z.B. Kalender, geographischer Ort oder auch vergangene Verhaltensweisen). Spannend wird auch wenn der Assistant zukünftiges Verhalten vorhersagen kann resp. Informationen aufbereitet, welche der Benutzer in Kürze brauchen wird.

Das Thema geht auch in Richtung Agenten, welche den Benutzer in diversen Bereichen unterstützen können. Sei dies um ihn an Dinge zu erinnern, auf etwas Aufmerksam zu machen, aber auch um einen Einkauf zu begleiten (Stichwort Curated Shopping).

Bekannte Beispiele auf dem Mobile sind Siri (Apple) und Cortana (Microsoft).

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Gartner Emerging Technologies – #2 Digital Security

28. April 2015

— Das Konzept

Digital Security: Gartner fasst mehrere Sicherheitstrends unter diesem Begriff zusammen. Dabei sind es nicht alles neue Trends, sondern teilweise solche, welche durch die starke Verlagerung in Richtung Mobile und Cloud noch wichtiger wurden. Teilweise sind die Begriffe etwas abstrakt und daher habe ich diese ganz kurz in Klammer erläutert:

  • Software-Defined Security (dedizierte Software zur Sicherheitsüberwachung v.a. für virtualisierte Umgebungen)
  • Big-Data Security Analytics (Identifikation von Indikatoren einer Attacke und Feststellung von kompromittierten Zugangsdaten)
  • Intelligent / Context-aware Security Analytics (Intelligente Software zum Monitoren, Analysieren von und Reagieren auf Sicherheitsvorfälle)
  • Application Isolation (Software zur Sicherheit in einer dedizierten virtuellen Maschine laufen lassen)
  • Endpoint Threat Detection & Response (Software zur Sicherstellung, dass jedes Gerät im Unternehmensnetzwerk gewisse Sicherheitsstands selbst erfüllt)
  • Website Protection (selbstsprechend ;-))
  • Adaptive Access (intelligente Zugriffskontrolle welche den Zugang vom abhängig Risiko macht -> führt u.a. zu höherer User Experience)
  • People-centric Security (mehr individuelle Verantwortung und Vertrauen statt restriktive und präventive Sicherheitskontrollen)
  • Securing the Internet of Things (selbstsprechend ;-))

Gartner plädiert zudem auf eine neue Rolle, den Digital Risk Officer. Seine Rolle kann ergänzend zum CISO (Chief Security Officer) gesehen werden.

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Gartner Emerging Technologies – #1 Bioacoustic Sensing

17. April 2015

Das Konzept

Bioacoustic Sensing: Auch unter Skinput bekannt. Diese Technologie erlaubt die Haut als Input-Oberfläche für die Finger-Steuerung von Geräten zu nutzen. Jede Berührung eines Fingers (es sind auch andere Körperteile denkbar) kreiert ein akkustisches Signal (variert durch Knochendichte, grösse der Finger, Stärke des Drucks, etc.), welches dann durch einen Sensor via Software verarbeitet wird.  Die Input-Oberflächen können an diverse Körperstellen angebracht werden. Es gibt auch Sensoren, welche Muskelbewegungen als Signale aufnehmen, was dann jedoch Elektromyografie genannt wird.