Archive for Mai 2010

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Zusammenfassung aktueller Informationen und Zahlen zu Foursquare (4SQ)

18. Mai 2010

Kurze Zusammenfassung des Telefon-Interviews von 20 Minuten Digital mit Foursquare (4SQ) Gründer Dennis Crowley (Mai 2010):

  • Nutzen für Unternehmen – 4SQ bietet ein riesiges Potential für Unternehmen – erreichen des Kunden, dort wo er gerade ist!
  • Partner/Werbung – 4SQ will keine Werbebanner, sondern Partner (wie aktuell Starbucks) – aktuell sind 2’500 kleine Geschäfte Partner und 10’000 stehen in der Schlange
  • Marktpotential – Analyst Jupiter Research sagt (Anfang März 2010) Location Based Diensten für 2014 ein Marktvolumen von 12,7 Milliarden US-Dollar voraus
  • Konkurrenz – Direkt Gowalla, Brightkite und Booyaah; Doch auch Twitter, Facebook und Google mischen mit.
  • Aktivität – 1,2 Millionen Mitglieder (40% USA, 20% Europa und 5% Asien). Aktuell 40 Millionen Check-ins. Rund 500’000 kommen pro Tag dazu.
  • Mitarbeiter – Zurzeit 20 Leute (im Herbst waren es erst vier) – 12 Entwickler.
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Apple iPhone/iPad/iPod-Welt vs. Adobe Flash

4. Mai 2010

Apple wird sehr stark kritisiert wegen dem fehlenden Flash-Support für iPhone, iPad und iPods. Steve Jobs hat im April 2010 öffentlich Stellung dazu genommen: http://www.apple.com/hotnews/thoughts-on-flash

Hier eine kurze englische Zusammenfassung der 6 wichtigsten Punkte aus seinen Gedanken warum Flash keine geeignete Plattform für Apple’s Mobile-Produkte ist:

1) Open standards: Adobe’s Flash products are 100% proprietary and they are only available from Adobe, who has a sole authority about future enhancement, pricing, etc.

2) Limited Web experience: Flash is not required for video because almost all this video is also available in a more modern format called H.264 supported by most platforms and Flash is also not required for games because there are over 50,000 games and entertainment titles in the App Store (many free)

3) Reliability, security and performance: Adobe did not act a long time on several such issues

4) Video decoding: Flash uses software to decode video instead of built-in H.264 hardware decoding. Hardware encoding uses much less battery power and is adopted by most players (Apple, Google (YouTube), Vimeo, Netflix, etc.)

5) Touch interfaces: Flash was designed for PCs using a mouse and not for touch screens using fingers (rollovers). Many user interfaces would have to be rewritten for mobiles

6) Third party software layer: Letting a third party layer of software come between the platform and the developer ultimately results in sub-standard apps and hinders the enhancement and progress of the platform. Developers are fully dependent on third party development of libraries and tools. This becomes even worse if the third party is supplying a cross platform development tool, because then developers only have access to the lowest common denominator set of features (innovation/enhancement blocker).

Die Punkte sind nachvollziehbar. Jobs erwähnt natürlich nicht, dass die ganze iPad/iPhone/iPod-Welt in sich auch 100% proprietär ist und die Macht die Apple dabei gegenüber Telcos, Verlägen, etc. ausübt. Zudem ist der Cross-Plattform Gedanke von Adobe’s Flash auch sehr interessant für Entwickler. Adobe fokussiert sich inzwischen auf den Support von Google Android. Bin gespannt wie dieses Machtduell ausgeht…

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Social Media Zukunft

3. Mai 2010

Diverse Tätigkeiten, Artikel, Vorträge und Lektionen zum Thema Social Media haben mich dazu animiert ein paar Zukunftsszenarien/Hypothesen/Trends aufzustellen – mal schauen wie gross meine hellseherischen Fähigkeiten sind ;-). Diese wird man sicher ab und zu Mal in meinen Vorträgen finden…

  • Die Beziehungsnetzwerke werden dezentralisiert, d.h. die Beziehungen müssen nicht überall „nachgebaut“ werden, sondern alle Plattformen greifen auf das gleiche Beziehungsnetzwerk zu. Facebook Connect geht schon stark in diese Richtung. Facebook wird somit zum Dienst (oder zur Infrastruktur) und nicht dient nicht primär als Zielplattform (analog dazu Twitter als Dienst für Status-Updates)
  • Persönlichen Informationen (Profil und Meinungen) zu veröffentlichen wird „normal“. Für jüngere Generationen ist dies heute schon der Fall und sie kennen es gar nicht anders.
  • Alle Suchresultate werden personalisiert, d.h. gefiltert durch das Beziehungsnetzwerk (Google erlaubt dies schon via Options/Social). Somit wird die Bedeutung des „unpersonalisierten“ PageRankings abnehmen. Das Buch Socialnomics drückt diese Veränderung in etwa so aus: In Zukunft suchen wir nicht News/Produkte, sondern diese finden uns. Das semantische Web (häufig als wichtiger Bestandteil des Web 3.0 bezeichnet) wird hier helfen gleichtzeitig verbesserte Informationen über Inhalte zu bekommen (Metainformationen). Somit können bald sämtliche Informationen personalisiert werden und somit erübrigt sich die Bezeichnung Social Web (denn alles ist Social).
  • Statische Addressdaten werden mit aktuellen Echtzeit-Updates ergänzt (Standort, Facebook-Status, etc.). Das neue Windows Mobile OS 7 ist hier Vorreiter. Des weiteren gibt es schon Prototypen, die mir via Augmented Reality Echtzeit-Informationen zu einer Person anzeigen.
  • Die Relevanz des „Influencer-Marketing“ wird stark zunehmen. Nun gilt es die richtigen Beeinflusser zu finden. Stichwort Social Media Monitoring.
  • Nicht besonders neu, doch immer wie problematischer: Die Informationsflut. Clevere Inhaltsgreggatoren und -filter werden zum grossen Geschäft.