Archive for Juli 2006

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Geschichtenerzähler sind die besseren Geschäftsleute – das Portal…

28. Juli 2006

Habe auf der Suche nach Informationen zum Thema "Business Development" eine spannende Webseite gefunden. Michael C. Gray aus San Jose, Kalifornien, äussert sich darauf zu Themen wie Verkauf, Marketing und Management. Werde mir erlauben mich ab und zu von seinen Texten etwas inspirieren zu lassen.

Niemand kann einer guten Geschichte wiederstehen. Als wir Klein waren, haben wir gelernt bei Geschichten gut zu zuhören und uns dabei zu entspannen. Diese Angewohnheit ist uns geblieben. Jeder hört gerne eine tolle Geschichte – also los lass uns die Macht des Geschichtenerzählens auch mehr in unserem Arbeitsumfeld nutzen. Erzählen wir doch unserem gegenüber eine Geschichte. Wirkliche Geschichten (oder solche die so scheinen) aus dem "echten" Leben machen es oft einfach eine bestimmte Nachricht zu vermitteln. Verkaufsargumente verpackt in Geschichten wirken angenehmer – wir entspannen uns, hören gespannt zu und mögen uns danach besser erinnern. Viele grosse und beliebte Persönlichkeiten waren oder sind tolle Geschichtenerzähler: Mark Twain, Winston Churchill, Walt Disney, Steven Spielberg, George Lucas, usw. Werde ein(e) bessere(r) Geschäftsfrau/mann und erzähle mehr Geschichten…

Bei mir zu Hause läuft eine Prototyp von "Chinder-Gschichte-Chischte". Die Idee ist ein Portal mit vielen Kinder-Geschichten – die Geschichten können getaggt, mit Fotos ergänzt, gemeinsam weitergesschrieben, als Buch gedruckt, per SMS verschickt, und und und werden. Es gibt eine ganze Liste von weiteren Ideen dazu. Leider fehlt etwas die Zeit für die komplette Umsetzung. Doch ich lese gerade "Getting Real" von 37signals. "The smarter, faster, easier way to build successful web applications" – na ja vielleicht wird ja doch noch etwas aus dem Geschichtenportal…

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Was ist eigentlich Business Development?

25. Juli 2006

Vermutlich haben sich die meisten Leute, die sich mit Business Development (Geschäftsentwicklung) auseinandersetzen, schon Mal gefragt, was eigentlich Business Development genau beinhaltet. Und vor allem, die Leute, die sich nicht damit auseinandersetzen, sondern dies nur beobachten – was machen diese Typen eigentlich den ganzen Tag? Unter BD kann man so ziemlich alles verstehen, was in einer Unternehmung so abgeht – etwas Strategie – etwas Märkte – etwas Produkte – etwas Marketing – etwas Entwicklung – etwas Prozesse – etwas Informationstechnologie – etwas Finanzen – etwa etwas von allem 😉

Folgende nette Definition habe ich im Web gefunden:
"Business Development is the set of efforts for identifying, researching, analyzing and bringing to market new businesses and new products. Business development focuses on implementation of the strategic business plan through equity financing, acquisition/divestiture of technologies, products, and companies, plus the establishment of strategic partnerships where appropriate."

Diese Definition trifft so ziemlich genau den Inhalt meiner derzeitigen Arbeit. Ich habe mein Tätigkeitsgebiet in 4 Themenkreisen organisiert:
Partnerships – New Markets – New Products – Internal

  • Zu "Partnerships" gehört der Auf- und Ausbau von Partnerschaften mit strategischen Partnern wie Microsoft, Intel, HP, usw.
  • Zu "New Markets" gehört die Identifikation, Analyse und der Aufbau von neuen geographischen Märkten, bis diese in das operative Geschäft eingeführt werden
  • Zu "New Products" gehört die Identifikation, Analyse und Einführung von neuen Produkten und Dienstleistungen
  • Zu "Internal" gehören Themen wie Unternehmensstrategie Mission, Vision, Kernwerte der Unternehmung, Business Pläne, ROI-Berechnungen, Finanzierung, usw.

Eine weitere Definition findet man auf dem englischen Wikipedia (immer noch ein Stub). Im Rahmen unseres letzten Group Management Meeting hatte ich die spontane Idee die zentralen Elemente der Tätigkeit im Bereich Business Development mit 4 P’s (à la Marketing-Mix von McCarthy: Product, Price, Place, Promotion) zu umschreiben:

Prioritized Opportunities – Pertinacity – Patience – Personal Relationships

  • Prioritized Opportunities (Priorisierte Gelegenheiten): Da sich in einer Unternehmung täglich etliche Gelegenheiten ergeben ist es zentral sich auf die wichtigen und viel verspechenden Gelegenheiten zu fokussieren.
  • Pertinacity (Beharrlichkeit): Eine Gelegenheit muss mit entsprechender Ausdauer er- und bearbeitet werden – diese Tätigkeit erfordert ein hohes Mass an Beharrlichkeit. Personen, Teams und Firmen müssen x-Mal kontaktiert und bearbeitet werden (E-Mails, Präsentationen, Besuche, Telefone) – unzählige Verkaufsargumente und -techniken – immer und immer wieder. Extern sowie auch intern!
  • Patience (Geduld): Ohne die entsprechende Geduld ist die Arbeit im Bereich BD unmöglich. Resultate lassen sich meist weder kurzfristig noch direkt aufzeigen. Das Erfolgserlebnis lässt auf sich warten. Doch bei einem Durchbruch ist die Befriedigung entsprechend gross.
  • Personal Relationships (persönliche Beziehungen): Das A und O um entsprechende Gelegenheiten zu identifizieren und erfolgreich umzusetzen. Beziehungen müssen über längere Zeit aufgebaut werden und müssen laufende erweitert werden. Spielt nicht nur in China (Guanxi) eine zentrale Rolle 😉

Mir gefällt diese Umschreibung der zentralen Elemente des Business Development anhand der 4 P’s. Kommentare?

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Sommerloch

25. Juli 2006

Ja genau da ist es – das Sommerloch. Und auch das Bloggen bleibt nicht verschont. Habe nebst zwei defekten Notebooks im Sommerloch einiges erlebt. Eine Woche San Diego und eine Woche Portland. Einiges gelernt zur Geschichte rund um Lewis & Clark. Und neues Firmen-In-Getränk, den Mojito, kennen gelernt. Zudem viele spannende Meetings mit Microsoft, Intel und Co. Einiges in der Pipeline. Doch zu alldem (oder vielem davon) etwas später – lassen wir das Sommerloch, doch noch etwas Sommerloch sein 😉