Archive for Dezember 2005

h1

Real or fake?

19. Dezember 2005

Versuch doch auch dein Glück

– ich habe 7 aus 10 richtig erraten.

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h1

Nochmals AJAX

14. Dezember 2005

Habe mir noch ein paar weitere Gedanken zu AJAX gemacht – bin noch etwas kritisch betreffend AJAX – klar sind die Clients ganz nett, doch ich habe eher bedenken betreffend:

  • Wartung des Codes

  • Modularisierung resp. re-use von Code

  • Programmierung in Teams

  • Debugging

  • etc.

    Eigentlich widerspricht der Ansatz einigen Best Practices, die sich doch nach dem ASP Spaghetti-Code Zeitalter, wieder durchgesetzt haben – back to Spaghetti?

    War heute im Buchladen und gesehen, dass es schon einige Bücher zum Thema AJAX gibt – Megahype – vielleicht müsste man sich noch etwas vertiefter damit ausseinandersetzen, um schlauer zu werden. Vielleicht gibt es also noch einen weiteren Post 😉

    Zudem ist die Idee ja auch nicht ganz neu – Microsoft hat ja damals schon versucht DHTML zu pushen…

  • h1

    Windows Live Local

    9. Dezember 2005

    Der Kampf geht weiter – in Zusammenarbeit mit Virtual Earth hat Microsoft Windows Live Local aufgeschaltet – natürlich als Beta 😉 Wer released denn heute noch „richtige“ Release-Candidates…

    Im Vergleich mit Google Earth ist die Bedienung eher umständlich. Nettes Feature sind die Bird’s eye views (siehe Bild 1). Ebenfalls „Locate Me“ ist ein spanndender Dienst, der deine aktuelle Lokation mit Hilfe der Wi-Fi Technologie und der Installation eines ActiveX controls anzeigen kann. Ohne Wi-Fi und ActiveX Installation versucht der Dienst die Lokation mit Hilfe der IP Adresse zu ermitteln.

    Die URL von Microsoft finde ich absolut heiss – http://www.live.com – was das wohl gekostet hat?

    Bin gespannt in welchem Rythmus Microsoft neue Live Services released und natürlich wer (Microsoft oder Google) schliesslich das Rennen macht.
    windowslocal

    h1

    Wichtiger Hinweis für das nächste Lohngespräch ;-)

    8. Dezember 2005

    Laut einer Studie zeichnet sich in der Schweiz in naher Zukunft ein Mangel an Informatiker mit Hochschulabschluss ab. Die Studie geht davon aus, dass dieser Mangel an zukünftigen Absolventen in bereits ein bis zwei Jahren zu einem Mangel auf dem Arbeitsmarkt führen wird.

    Link zum Netzwoche Artikel

    h1

    Greasemonkey

    6. Dezember 2005

    Greasemonkey ist eine Firefox Erweiterung (API) mit der man DHTML code (GM Scripts) zu einer Webseite hinzufügen kann, um deren Verhalten zu ändern.

    Mit CSS kann man den Stil der Webseite definieren und mit diesen GM Scripts kann man einfach das Design und die Interaktion mit der Webseite kontrollieren.

    Dabei laufen die GM Script in einem eigenden JavaScript Kontext, d.h. das eigentliche Inhaltsdokument weiss nichts vom GM Script (ausser dass Änderungen am DOM festgestellt werden) und kann dieses auch nicht beinflussen. Somit können Webseiten beliebig durch den User verändert werden. Beispielsweise kann zur eigentlichen Information auf der Webseite eine zuätzliche Informatione dargestellt werden (erlaubt beispielsweise Preisvergleich zu machen). Die GM Scripts können mit Metadaten ergänzt werden und haben die Änderung .user.js.

    Zum Debuggen können die GM Scripts mit GM_log debugged werden

    GM Scripts läuft nur auf Firefox. Zum Testen muss die Software Greasemonkey installiert werden. Beim ersten Aufruf eines GM Scripts muss dieses installiert werden.

    Weitere Infos unter http://diveintogreasemonkey.org/toc/ und http://greasemonkey.mozdev.org/index.html

    h1

    Web 2.0

    5. Dezember 2005

    In der letzten Zeit liest man immer wieder über Web 2.0 Applikationen. Ein Produkt? Eine neue Technologie?

    Weder noch. Oder sowohl als auch. Das Platzen der Dot-Com Blase kann als Wendepunkt bezeichnet werden – wer das Platzen überlebt hat und nun als Sieger (oder wenigstens als Mitstreiter) erfolgreich weiterlebt oder aus den grossen Fehlern gelernt hat kann mit Web 2.0 bezeichnet werden. Der Begriff Web 2.0 wurden bei einem Brainstorming an einer Konferenz von O’Reilly and MediaLive International definiert. Wobei Definition übertrieben wäre – was Web 2.0 ist und was nicht ist eher Geschmacksache, doch es gibt ein paar klare Trends resp. Eigenschaften die für Web 2.0 bezeichnend sind. Beispiele dazu sind Platformen/Technologien wie Flickr, BitTorrent, Wikipedia, Blogging, Web Services, Tagging, Google AdSense, Google Earth, etc.

    Trend 1:

    Der Wert der Plattform ist proportional zum Umfang der entsprechend verwaltenden Daten steigt, d.h. der Mehrwert der Software liegt im eigentlichen Inhalt, den Daten und dem Datenmanagement. Spannende wird sein, wer die Vormacht der entsprechend wertvollen Daten haben wird – das Rennen um Lokalitäten, Adressen, Personen- und Produktidentitäten, Namensräume, Verkaufsgegenstände, Bilder, Musik, Events, Resultate, etc. hat begonnen. Je mehr Zusatzinformation zu den Daten vorhanden ist (Metainformationen, Berwertungen, Erfahrungswerte), desto wertvoller sind die Daten. Die Generation des Mehrwerts hat mit Trend 2 zu tun.

    Trend 2:

    Die Qualität und somit der Wert der Plattform nimmt zu, umso mehr Benutzer den Service nutzen. Dabei leistet der einzelne Nutzer zu gunsten der Allgemeinheit einen Mehrwert, indem er den Service benutzt. Idealerweise geschieht dies, ohne dass sich der Benutzer dessen bewusst ist.

    Trend 3:

    Vom Produkt zum Service. Es wird kein eigentliches Produkt merh entwicklelt, sondern ein Service angeboten. Die Releasezyklen werden dabei immer kürzer. Öfter wird etwas mit ein paar Benutzern getestet und bei gefallen gleich released. Der Benutzer wird somit viel mehr in die Entwicklung eingebunden – Miteingrund für die vielen releasten Betaversionen… Der Service ist rund-um-die-Uhr verfügbar und die stetige Wartung der Plattform wird zur zentralen Aufgabe – die Daten müssen laufend gewartet resp. veredelt werden.

    Trend 4:

    Viele der erfolgreichen Services haben gemeinsam, dass sie etwas anders machen, als man sich gewohnt ist. Wikipedia verzichtet auf das Autorenrecht, Amazon hat keinen Laden und verkauft weltweit virtuell, Napster hat keinen Katalog und "verkauft" somit sämtliche Musik, BitTorrent hat keine eigene Rechenkapazität und nutzt die Kapzität aller Benutzer, etc.

    Trend 5:

    Web 2.0 Plattformen setzen öfters neue Technologien zur benutzerfreundlicheren Darstellung im Web (oder weiteren Devices) ein. Dabei wird das Nutzungserlebnis von Web-Applikationen immer ähnlicher der Bedienung von PC Applikationen. Obwohl mit Java-Applets, DHTML und Flash die Möglichkeiten schon länger gegeben sind scheint sich nun eine Sammlung von verschiedensten Technologien (Ajax) durch zu setzen.

    h1

    Ajax – Was hat den das Waschmittel zum Thema Web verloren?

    2. Dezember 2005

    Gar nix. Bei "Asynchronous JavaScript and XML" handelt es sich weder um Waschmittel, noch um eine neue Technologie, sondern um eine Sammlung von Technologien die mit Hilfe von JavaScript verbunden werden – Präsentation mit XHTML und CSS – Dynamische Darstellung und Interaktion mit DOM – Datenaustausch und -manipulation mit XML und XSLT – asynchroner Datenbereitstellung mit dem XMLHttpRequest