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China-Reise – Tag 1

31. Oktober 2005

Nach ca. 2 Wochen intensiver Vorbereitung für unsere einwöchige China-Geschäftsreise ging es Samstag los! Abflug Zürich 14:55 in Richtung Frankfurt und von da aus nach Shanghai Pudong. Angefangen hat die Reise mit einer Megaschlepperei (upps wer ist denn da im Koffer gelandet? [Bild 1]) und dem Ärger beim Einchecken wegen 30kg Gepäckübergewicht (Kosten: CHF 2700.- – ein Riesenvermögen!). Ich habe alles versucht (Klasse umbuchen, TNT, nigerianischer Spezialservice, Begleitpersonen, etc.), doch schlussendlich musste ich in den sauren Apfel beissen und den Betrag bezahlen… Na ja, fängt ja gut an, doch es kann nur noch besser werden.

Der Flug war recht angenehm, ausser dass ich wieder einmal nicht schlafen konnte – der Mensch kann im Sitzen einfach nicht schlafen 😉 – Interessanterweise haben die Chinesen kein Problem damit und schlafen tief. Ich bin das erste Mal in einer Boeing 747 geflogen. Lufthansa LH728. Das Flugzeug hat eine nette Schauze (Fussball), die auf die Fussball WM nächstes Jahr in Deutschland hinweist [Bild 2].

Nach ca. 10 Stunden bin ich in China gelandet – angekommen im Land der Zukunft?! – hier wird in den nächsten Jahren einiges passieren – hier wollen wir auch unsere Software an die Schulen bringen…

Die Einreise war nicht allzu umständlich – beim Eintritt wurde man natürlich gefilmt – Big Brother lässt grüssen.

In Shanghai habe ich dann nach ca. 2 Stunden meine beiden Arbeitskollegen (Pegu und Fränzi) empfangen, die direkt aus Soeul (Korea) gekommen sind. Gemeinsam sind wir dann ins Hotel gefahren. Was für eine Fahrt! Wolkenkratzer, Wolkenkratzer, Wolkenkratzer, Wolkenkratzer, Wolkenkratzer [Bild 3].

Am Abend sind wir dann zum Essen gegangen. Sämtliche Speisen durfte man sich anschauen – doch ich war hin und her gerissen zwischen genau hinzuschauen und trotzdem wieder nicht allzu genau, weil wir ja auch noch Essen wollten. Highlight, von dem was man erkannt hat, waren GANZE Entchen in Honig. Ich esse viele Sachen und bin auch gerne für Experimente zu haben, doch das scheint zu weit zu gehen…

Gegessen haben wir dann einen ganzen Fisch in Suppe (lecker, aber nicht sehr fürs Auge gedacht), Ravioli mit Gemüse (ganz ok) und noch ein paar andere Dinge, die für Europäer am ersten Abend gut verdaulich sind. Bioflorin lässt Grüssen. Gegen 10 Uhr Abends sind uns dann, nachdem sie uns eine halbe Stunde haargenau gemustert haben, vier Bedienstete hast auf den Schoss gesessen, bis wir dann raus gefunden haben, dass sie das Restaurant schliessen wollten.

Der erste Tag ist geschafft und mir bleiben primär zwei Eindrücke a) In Shanghai wird hauptsächlich gebaut – Kilometerweise Wolkenkratzer und b) Das Thema Essen wird schwierig für uns.

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