
Kurz-Zusammenfassung der 2. Social Media Marketing Konferenz 2011 #SMMK11
25. März 2011Wie immer toll zum Networken und Reto schafft es Leute zusammen zu bringen! Spannende Einblicke hinter die Kulisse, aber leider auch einige Binsenwahrheiten und alte Praxisbeispiele. Mit ein Grund ist sicher das sehr heterogene Publikum – vom blutigen Anfänger (was Facebook hat in der Schweiz mehr als 2 Millionen Nutzer…) bis zu erwiesenen Experten/Pionieren zum Thema.
Parallel zur Konferenz gab es unzählige Beiträge auf Twitter dazu – es hat quasi einen Parallelkonferenz auf Twitter statt gefunden. Viele Anwesende haben während der Konferenz Zusammenfassungen geschrieben und Fotos/Videos gepostet.
Im Folgenden ein paar Punkte aus den Referaten, die ich noch interessant/wertvoll fand:
Mut zu Social Media mit dem passenden Budget, Florian Wieser, Partner, coUNDco AG
- Zeigt 5 Beispiele anhand des Budgetrahmens (0k, Selbstgebastelt, 10k, 100k, >100k)
- Aufruf: Mut zu grossen Kampagnen (Verlagerung der Budgets und professioneller Ansatz für Social Media Kampagnen)
- Durchschnittliche Anzahl FB-Likers von CH-FB-Seiten: 500. Top20 haben ca. 20k FB-Likers
- Referat: http://www.slideshare.net/floto/coundco-mut-zu-social-media-mit-dem-passenden-budget
Social Media Conversion: Konversionsoptimierung und Performance-Management in Social Media, Mike Schwede, Director Competence Centre Social Media, Member of Group Operational Board Goldbach Interactive (Switzerland) AG
- Social Conversion = Unique Visitors / Social Reach
- Bekanntes Modell genutzt: Own Media, Paid Media, Earned Media
- Interessante Beispiele aus der Praxis
- Referat: http://www.slideshare.net/orange8interactive/social-media-conversion
Skalierung und Monetarisierung ihrer bestehenden Social Media Kontakte, Dominique Hess, Territory Manager , Lithium International Inc.
- Reputation basiert auf Engagement
- Super-User kreieren Inhalte und Influencers multiplizieren diese
- Super-User sind sehr wertvoll! (50-250k). Identifizieren und Pflegen!
- 90-9-1-Regel: Von 100 Besuchern, sind 90 Leser, 9 machen teilweise einen Beitrag und 1 Super-User
- Treiber/Motivatoren: Spass, Belohnung, Anerkennung, Visibilität
- Lithium (http://www.lithium.com) hat einen spannenden Ansatz zur Diskussion eigene Webseite vs. Facebook: Eigene Community mit Hilfe von Lithium auf eigener Webseite aufbauen und Social Media integrieren -> Social CRM. Ich denke diese Art von Plattform/Software hat Zukunft!
- Referat: http://www.slideshare.net/lithium50/sm-internet-briefing2011lithiumdominique
Organisation, Strategie, Prozess-Standardisierung, Optimierung, Sandra Stirnemann, Brand Manager Ovomaltine, WANDER AG
- Blick hinter die Kulisse (mir ziemlich bekannt
) - Zeigt welche Tools/Werkzeuge genutzt werden und Prozesse es dazu gibt (Content Management!)
- Zeigt welche FB-Beiträge funktionieren und welche nicht
- Zum Monitoring wurde Sysomos eingesetzt und nun wird wieder mit Free-Tools gearbeitet (zu wenig Buzz)
- Referat leider nicht verfügbar (dafür gab es die Möglichkeit für eine Gratis-Schokolade zu registrieren: http://www.ovomaltine.ch/smmk11)
Wir sind jetzt auch auf Facebook. Und jetzt? Social Media Governance in der Praxis, Ralph Hutter, Leiter Marketing und Kommunikation, Namics AG
- Echtes Management Committment
- Interdisziplinäre Kommunikationsarbeit (Vertrieb, HR, Marketing, CorpComm)
- Ziele und Gruppen definieren
- Stringente Kommunikation auf allen Kanälen
- Guidelines sind cool. Vorleben ist Trumpf
- Referat: http://blog.namics.com/2011/03/social-media-governance—referat-an-der-social-media-marketing-konferenz.html
Virale Technologien wie diese einsetzen und wie sie funktionieren, Daniel Niklaus, CEO, Netlive IT AG
- Erfrischende Beispiele (der Daniel könnte einem wahrscheinlich irgendetwas verkaufen
) - Arbeite mit Emotionen!
- Referat: http://www.slideshare.net/dniklaus/social-media-technik-frs-marketing
Virale Konzepte auf Facebook, Martin Widmer, Managing Partner, Serranetga GmbH
- Nachfolgend zwei interessante Zahlen aus dem Referat
- 85% der CH nutzen Facebook wöchentlich (Stand: Januar 2011)
- 56% der CH nutzen Facebook täglich (Stand: Januar 2011)
- Referat soll gemäss Martin später veröffentlicht werden
Storytelling und Word of Mouth als Treibstoff von Social Media, Mark Leinemann, Counrty Manager Schweiz, Buzzer:
- Intrinsische (diese unbedingt nutzen!) Gründe für Nutzer etwas weiter zu erzählen: Involvement/Relevanz (33%), Altruismus(=Helfen) (29%), Selbstdarstellung (20%), Sympathie (18%)
- Word of Mouth (WOM) ist so wichtig, da der Überbringer der Botschaft die Nachricht dem Empfänger angepasst überbringt (sagt dem Rezipienten das, was ihn interessiert).
- Referat: http://www.slideshare.net/Leinemann/buzzer-at2ndsmmkzurich04ml20110320
Social Media Marketing in B2B, Milko van Rijn, Mettler Toledo
- Leider wenig B2B-spezifische Infos
- Wichtig ist, die interne Community aufzubauen und zu nutzen
- Dokumentierte Prozesse zum Umgang mit Social Media sind bei grösseren Unternehmen wichtig
- Trainingsprogramm für Nutzer machen
- Wild erstellte Profile sollten aufgeräumt werden, damit die Nutzer relevante (“echte”) Inhalte finden
- Monitoring im B2B wichtig (Konkurrenz, Trends beobachten)
- Sein Referat darf nicht publiziert werden
Social E-Commerce: Facebook Shopintegration, Mike Müller, CTO, MySign AG
- Sehr spannender Vergleich von Facebook-Ad-Peformance (Facebook-Likers vs. Facebook-Public) mit Google Ad-Words und anderen Online-Marketing-Mitteln.
- Das genutzte Beispiel war Linsenmax und da hat sich gezeigt, dass Social Media eine eher untergeordnete Rolle spielt – der Renner ist hier nach wie vor der Newsletter!
- Facebook-Shop soll unbedingt mit bestehender E-Commerce-Lösung verknüpft sein (keine reinen Facebook-Shops machen)
- Referat: http://www.slideshare.net/mysign/social-ecommerce-facebook-shopintegration-smmk11
Ach ja, und “Follow me”
http://www.twitter.com/iivv
Gefällt mir:
Veröffentlicht in Marketing, Social Media, Technologie, Trends |
Ist das jetzt ein Kompliment?
Yep, Kompliment. Gefällt mir wie lebendig du deine Referate machst. Die Beispiele waren zwar schon etwas älter, doch scheinbar immer noch neu für einige der Teilnehmer – doch auf jeden Fall unterhaltsam
Hab ich auch so verstanden, konnte es nur nicht lassen
Die etwas älteren Beispielen sind übrigens eine bewusste Wahl, um den Lerneffekt zu erhöhen. Wenn die Beispiele einen Widererkennungswert haben, darf man erwarten, dass die Leute innerlich sagen; “kenne ich, funktioniert und was meint jetzt der Präsentator dazu?”. Was dann zwingend sein muss, der Präsentator muss die Beispiele in einen neuen Kontext bringen, damit aus einem “langweilig. Kenne ich” ein “aha, so ist es!” wird.
Und das die Beispiele für einige neu sind…wir sind ja die earlyest adabtors…
Ich suche die folgende Präsentation:
Social Media Marketing in B2B, Milko van Rijn, Mettler Toledo
ist diese nicht verfügbar?
Leider nein. U.a. findest du aber bei Netwoman/sufranke noch ein paar weitere Kommentare: http://corporate-dialog.ch/2011/03/24/social-media-konferen-gelerntes-teil-iii/