
Kurz-Zusammenfassung: Facebook Marketing – was funktioniert nicht?
23. Februar 2011Im Folgenden eine kurze deutsche Zusammenfassung des spannenden Artikels auf ReadWriteWeb zum Thema Facebook Marketing.
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Komplexe/aufwändige Kampagnen funktionieren nicht
Agenturen lieben komplexe/aufwändige und teure Kampagnen auf Facebook – viele Seiten, viel Interaktion und aufwändig gestaltet. Dies passt zur Art und Weise wie Microsites und Webseiten gemacht werden und rechtfertigt entsprechend hohe Preise.
Gewinnspiele funktionieren nicht
Gewinnspiele haben sehr tiefe Konversionsraten und kaum einen viralen Effekt. Warum soll ich weitere Freunde einladen bei einem Gewinnspiel mitzumachen? Dies reduziert nur meine Gewinnchancen.
Foto- und Video-Wettbewerbe funktionieren selten
Viele Brands machen Foto- und Video-Wettbewerbe, doch den meisten fehlen die Benutzer die mitmachen. Und wenn schon sollte die Pinnwand für solche Aktivitäten genutzt werden (obwohl von Facebook nicht gerne gesehen, da die Pinnwand eigentlich nicht für Wettbewerbe genutzt werden darf), da der Benutzer diese Werkzeuge und die dazuhörigen viralen Möglichkeiten kennt. Zudem ist dies gratis und braucht keine dedizierte Facebook-App.
“Gefällt-Mir”-Hürden und erweiterter Zugriff funktionieren selten
Hürden wo ein Benutzer erst “Gefällt-Mir” klicken muss um auf eine Funktionalität oder einen Inhalt Zugriff zu haben eine Absprungsrate von mehr als 50% – auch wenn es sich dabei um exklusiven Inhalt oder einen Gutschein handelt! Dasselbe gilt wenn der Benutzer erweiterten Zugriff auf sein Profil geben muss.
“Unbranded” Applikationen funktionieren nicht
Die Zeiten für “unbranded” Facebook-Seiten/Apps sind vorbei. Heutige Inhalte müssen der Marke entsprechen – der Benutzer hat heute dieselben Erwartungen an eine Facebook-Seite/App wie für eine Marken-Webseite.
Dedizierte Facebook-Shops funktionieren noch – aber nicht mehr lange
Nicht mehr lange, da diese nicht in bestehende E-Commerce Systeme integriert sind (Zahlungsmöglichkeiten, Inventar, etc.) und daher bald ein logistischer Alptraum sind. Am besten preist man die Artikel auf Facebook an und verlinkt auf die E-Commerce Webseite oder man nutzt zur Integration iFrame-Tabs (E-Commerce Webseiten-Inhalt auf 520 Pixel anpassen und entsprechend gestalten).
Und was funktioniert?
Regelmässige neue Inhalte und einfache Engagement-Features, die dem Benutzer Spass zur Interaktion machen – damit er diese Tätigkeiten auf der Pinnwand mit seinen Freunden teilt. Dann interagieren die Benutzer nämlich mit der Marke wie sie dies mit ihren Freunden tun!
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